Früh übt sich: Warum Verkehrserziehung im Kindergarten nicht beim Zebrastreifen aufhört.

Was für uns Erwachsene zum Alltag gehört ist für unsere Kinder oftmals ein größeres Hindernis, als wir annehmen. Aber warum? Nun einerseits natürlich die Größe – Kinder werden leicht im Straßenverkehr übersehen, was unter diesen Umständen gewisse Risiken birgt. Aber auch die Art und Weise wie Kinder durch die Welt gehen – Kinder entwickeln erst mit der Zeit ihre Wahrnehmung für ihre Umgebung und deren Reize, die geballt aufeinanderprallen. Und wie sollen sie ausmachen, ob ein Auto aus einer bestimmten Richtung kommt, wenn die Herausforderung besteht Geräusche erst einmal gesondert zu lokalisieren? Der Klassiker ist: „Wir schauen rechts, wir schauen links und nochmal rechts, ob ein Auto kommt, bevor wir über die Straße gehen…“ Dafür müssen Kinder aber zunächst verstehen, was meinen wir mit rechts, was meinen wir mit „links“… Und Trockenübungen ohne wirkliche Praxis sind gut, aber nicht geeignet, denn Begreifen heißt greifen und nicht nur darüber sinnieren, von wo ein Auto kommen könnte, das eigentlich nicht da ist.

Damit Verkehrserziehung aber auch außerhalb der Kita gut funktioniert, brauchen Kinder nicht nur die Sicherheit des pädagogischen Personals, sondern sie müssen auch gesehen werden! Es gilt nicht umsonst die Regel, dass Autofahrer stets eine Warnweste für den Notfall im Auto haben müssen. Also warum nicht auch Gruppen, die einen noch größeren Schutz bedürfen? Aus diesem Grund bedanken wir uns als Kita sehr für das Engagement und Mitdenken von Marcel Römer, der uns mit einem Paket Warnwesten von Römer’s Reisen ausgestattet hat, sodass wir praxisnah und sicher den Herausforderungen der Verkehrserziehung gewachsen sind!

Text und Bild Kita Sausewind

 

 

 

 

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